Wir setzen alles daran, Ihren Zahn zu erhalten – mit präziser Endodontie unter dem Mikroskop, Laser und biokompatiblen Materialien.
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Endodontie: Wurzelkanalbehandlung in Stuttgart
Das Wichtigste in Kürze
- Ziel ist, den Zahn zu erhalten, statt ihn zu ziehen
- Behandlung unter dem Operationsmikroskop, mit Kofferdam und Laser
- Dr. Gerber hat eine zertifizierte Fortbildung in Endodontie absolviert
Zahnerhaltung ist das Spezialgebiet unserer Praxis. Eine wichtige Therapie in diesem Bereich ist die Wurzelkanalbehandlung (Endodontie). Sie dient dazu, Zähne zu erhalten, wenn der „Zahnnerv“ im Inneren des Zahnes entzündet ist. Ansonsten müsste der Zahn entfernt werden – und genau das möchten wir Ihnen ersparen.
Allerdings sind Wurzelkanalbehandlungen oft schwierig durchzuführen, denn Bakterien sind in die teilweise haarfeinen, gekrümmten und verzweigten Wurzelkanäle eingedrungen und müssen im Optimalfall vollständig abgetötet bzw. entfernt werden.

Moderne Endodontie in Stuttgart, für den Zahnerhalt
Unsere Praxis bietet Ihnen eine moderne Endodontie mit qualitätssteigernden Methoden. Dr. Gerber, Ihre Zahnärztin in Stuttgart, hat auch in diesem Fachgebiet eine zertifizierte Fortbildungsserie (ein Curriculum) absolviert und ihr Fachwissen umfangreich erweitert.
Wann ist eine Wurzelbehandlung nötig?
Eine Wurzelbehandlung wird nötig, wenn das Gewebe im Inneren des Zahnes (die Pulpa, umgangssprachlich „Zahnnerv“) entzündet oder abgestorben ist. Häufigste Ursache ist eine tiefe Karies, manchmal auch ein Unfall oder ein Riss im Zahn. Typische Anzeichen sind:
- starke oder pochende Zahnschmerzen, oft auch nachts
- Schmerzen beim Aufbeißen oder beim Klopfen auf den Zahn
- Empfindlichkeit auf Wärme oder Kälte, die lange nachhält
- eine Schwellung am Zahnfleisch oder an der Wange
- ein dunkel verfärbter Zahn
Manchmal verursacht eine Entzündung an der Wurzelspitze auch gar keine Beschwerden und fällt erst auf dem Röntgenbild auf. Bei akuten Schmerzen rufen Sie uns bitte an – außerhalb der Sprechzeiten hilft der zahnärztliche Notdienst.
So erhöhen wir die Erfolgsprognose:
- Einsatz von Kofferdam (elastisches OP-Tuch zur Zahnabschirmung)
- Arbeiten unter dem Operationsmikroskop
- Elektrometrische Bestimmung der Wurzelkanallänge
- Maschinelle Behandlung mit rotierenden, hochflexiblen Feilen
- Thermoplastische Wurzelfüllmethoden
- Verwendung des Spezialzements MTA und vertikale Verdichtung (Kondensation) zum dichten Verschluss der Wurzelöffnung
- Einsatz ultraschallaktivierter Spüllösungen zur maximalen Reinigung des komplexen Wurzelkanalsystems
Ablauf der Wurzelkanalbehandlung
- Untersuchung und Röntgenbild: Mit einem strahlungsarmen digitalen Röntgenbild prüfen wir, ob und wie sich der Zahn erhalten lässt, und besprechen das Vorgehen mit Ihnen.
- Betäubung und Kofferdam: Der Zahn wird örtlich betäubt und mit Kofferdam abgeschirmt – so gelangen keine Bakterien aus dem Speichel in die Kanäle.
- Reinigen und Formen der Kanäle: Unter dem OP-Mikroskop suchen wir alle Kanäle auf, bestimmen ihre Länge elektrometrisch und bereiten sie mit flexiblen, rotierenden Feilen auf.
- Spülen und Desinfizieren: Ultraschallaktivierte Spüllösungen und bei Bedarf der Laser reduzieren die Bakterien – auch in feinen Verästelungen. Falls nötig, bleibt bis zum nächsten Termin ein Medikament im Zahn.
- Wurzelfüllung: Die gereinigten Kanäle werden mit einem erwärmten, fließfähigen Material dicht verschlossen.
- Aufbau des Zahnes: Eine Füllung oder häufig eine Krone schützt den Zahn anschließend dauerhaft.
Große Vorteile für den Zahnerhalt: das OP-Mikroskop
Von großer Bedeutung für den Behandlungserfolg ist unser Operationsmikroskop – denn man kann nur das behandeln, was man sieht. Seine starke Vergrößerung ermöglicht es, auch sehr feine, mit bloßem Auge unsichtbare Kanäle zu entdecken. Übersieht man diese, kann die Entzündung später wieder aufflammen.
Zusätzliche Hightech-Verfahren für eine bessere Prognose
- Laserunterstützte Wurzelkanal-Desinfektion: Mit dem modernen SIROLaser Blue (Diodenlaser) können bakterielle Keime im Wurzelkanalsystem gezielt reduziert werden – auch in schwer zugänglichen Bereichen.
- Ultraschall- und aktivierte Spültechniken: Durch die gezielte Aktivierung der Spüllösungen werden Biofilm, Gewebereste und Debris effektiv gelöst – auch in Isthmen und Seitenkanälen.
- Biokeramische Sealer: Moderne MTA-basierte Materialien ermöglichen eine besonders dichte, biokompatible Versiegelung des Wurzelkanals und fördern die natürliche Geweberegeneration.
Revision: wenn ein wurzelbehandelter Zahn wieder Beschwerden macht
Auch ein bereits wurzelbehandelter Zahn kann sich erneut entzünden – etwa wenn ein Kanal bei der ersten Behandlung nicht gefunden wurde oder die Füllung mit der Zeit undicht geworden ist. Dann ist oft eine erneute Behandlung (Revision) möglich: Wir entfernen die alte Wurzelfüllung, reinigen das Kanalsystem unter dem Mikroskop noch einmal gründlich und verschließen es wieder dicht. So lässt sich der Zahn in vielen Fällen doch noch erhalten.
Zahn erhalten oder Implantat?
Ein Implantat ist ein guter Ersatz, wenn ein Zahn nicht mehr zu retten ist. Der eigene Zahn bleibt aber in der Regel die beste Lösung: Er ist natürlich im Kiefer verankert, Zahnfleisch und Knochen bleiben erhalten, und ein chirurgischer Eingriff entfällt. Deshalb prüfen wir zuerst sorgfältig, ob eine Wurzelbehandlung Erfolg verspricht – und sagen Ihnen offen, wenn ein Implantat die bessere Wahl ist.
FAQ Wurzelkanalbehandlung
Bei sorgfältiger Behandlung lassen sich die meisten entzündeten Zähne langfristig erhalten. Wie gut die Aussichten im Einzelfall sind, hängt unter anderem vom Ausmaß der Entzündung, der Form der Wurzelkanäle und der späteren Versorgung des Zahnes ab. Moderne Technik wie Dentalmikroskop, Laserunterstützung und biokeramische Materialien verbessert die Prognose. Ihre persönliche Einschätzung besprechen wir vor der Behandlung mit Ihnen.
Dank moderner Lokalanästhesie ist die Behandlung in der Regel nahezu schmerzfrei. Leichte Nachwirkungen können auftreten, klingen jedoch meist innerhalb eines Tages wieder ab.
Die Behandlungsdauer beträgt je nach Anzahl und Beschaffenheit der Wurzelkanäle etwa 60 bis 90 Minuten. Bei komplexeren Fällen kann ein weiterer Termin erforderlich sein.
Häufig sind zwei Termine nötig: Im ersten werden die Kanäle gereinigt und mit einer medikamentösen Einlage versorgt, im zweiten wird die Wurzelfüllung gelegt. Einfache Fälle lassen sich manchmal in einer Sitzung abschließen, bei starken Entzündungen oder Revisionen kann ein zusätzlicher Termin nötig sein.
Pauschal lässt sich das nicht sagen, denn viele Faktoren spielen eine Rolle: zum Beispiel die Zahl und Form der Wurzelkanäle, der Schwierigkeitsgrad, die eingesetzten Verfahren und Ihre Versicherung. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Basistherapie, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Welche zusätzlichen Leistungen in Ihrem Fall sinnvoll sind und welche Kosten dafür entstehen, besprechen wir vor Beginn der Behandlung ausführlich mit Ihnen.
Der Zahn kann einige Tage empfindlich auf Druck reagieren. Bis zur endgültigen Versorgung sollten Sie auf dem Zahn nicht zu fest kauen. Ein wurzelbehandelter Zahn ist spröder als ein vitaler Zahn – oft empfehlen wir deshalb eine Krone, die ihn dauerhaft schützt.
Kostentransparenz
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Basistherapie, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Welche zusätzlichen Leistungen in Ihrem Fall sinnvoll sind und was sie kosten, besprechen wir vor Beginn der Behandlung transparent mit Ihnen.
Wir sind für Sie da
Während unserer Öffnungszeiten können Sie uns direkt kontaktieren oder online einen Termin vereinbaren.
Unsere Sprechzeiten
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